Facebook - das (A)Soziale Netzwerk

Facebook. Mittlerweile mehr Fluch als Segen.

Viele haben ja schon mitbekommen, dass mein Account gesperrt wurde, weil "Caddü Toast" kein richtiger Name zu sein scheint. In deren Welt.
Wütend korrigierte ich "Toast" dann in "Brotschnitte", was dann anerkannt wurde. Für einige Tage. Danach kam dann die Nachricht, dass ich meinen Namen ändern und eine Kopie meines Personalausweises hinsenden solle; mein Konto bliebe "aus Sicherheitsgründen" vorübergehend gesperrt.

...

Nochmal ganz von vorn:
Bereits als ich mich vor Jahren beim selbsternannten "Sozialen Netzwerk" anmeldete, fälschte ich mein Geburtsdatum. Schließlich geht niemanden an wann ich Geburtstag habe. Mein Name? Ging auch niemanden etwas an. Man braucht doch heute nurnoch Namen und Geburtsdatum bei google eingeben, wenn man etwas über Jemanden herausfinden will. Nein danke!
So entschied ich mich für den wunderschönen Namen "Caddü Toast", der bekannter und bekannter wurde und ich schonbald von einigen wenigen nurnoch "Toast!" gerufen wurde.
Caddü setzte sich fortan durch, ob bei der Auferstehung eines Blogs, eines Youtube Channels, eines Instagramaccounts, einer Mailadresse, ... Caddü Caddü Caddü. Ich mag den Namen, obwohl es einige schwer haben ihn auszusprechen. Wenn ich mich damit vorstelle, denken viele ich heiße "Katrin", weil sie das "ü" nicht richtig verstehen. Das nervt schon ein bisschen, aber was solls. Meine Freunde wissen wie ich heiße.

Sonntagsmilchshakeblues

Blues. Ich glaube, dass dieses Wort als hippe, coole, neumodische Bedeutung für etwas langweilig-deprimierend-schlechtes gebraucht wird. Aber ich mag Blues. Deshalb find ich das nicht schlimm.

Hallooooo ihr da draußen.
Jetzt, da es immer wärmer und schöner draußen wird habe ich noch weniger Lust zu bloggen. xD
Die Sonne scheint - wieso sollte man seine Zeit damit verschwenden vorm Computer zu sitzen und sich den Kram durchzulesen, den irgendeine Irre dahingerotzt hat, nachdem sie es aufgegeben hat zu Backen, Tee zu trinken und ihren Kalender mit buntem Washitape zu bekleben..?
Ich wüsste keinen Grund.


Es macht aber definitiv mehr Spaß mit der Kamera draußen rumzukriechen! :3 Wenn die Welt da draußen explodiert, explodiert mein Kopf gleich mit. :D

Die alljährliche Jagd auf Insekten lohnt sich aber noch nicht. Die Saison ist noch nicht eröffnet. Man findet hier und da eine Ameisenstraße, einen Käfer, Bienchen und Hummeln, aber sonst ist noch nicht viel los. Man kann auch nur hoffen, dass es ab jetzt nicht mehr rapide kälter wird. :| Der launische April ist bald vorbei und man freut sich auf viiiiiiiel sonne im kommenden Monat. (:

Eine Wespe musste ich aber schon mit einem Glas fangen und in die Freiheit entlassen. In unserem Wohnzimmer hat das Tierchen nichts zu suchen.

Vor ein paar Tagen - nämlich am Sonntag - war ich mit dem Micha in Aachen; wir genossen die Sonne und haben uns mit Milchshakes an einen kleinen Stadtteich gelegt, zwischen Gänseblümchen und das liegengelassene Bonbonpapier unserer Vorfaulänzer. Wieso kann man seinen Kram nicht einfach mitnehmen?
Als ich mich umsah entdeckte ich einen Pappbecher, nicht weit entfernt von einem Osterglockenstrauch. Dann eine Weinflasche.
Selbst wenn ich so besoffen wäre, dass ich nicht mehr geradeaus gucken kann, würde mir meine gute Erziehung und nicht zuletzt mein mieses Gewissen verbieten meinen Müll rumliegen zu lassen.
Eine Schande ist das, wenn Menschen zu doof sind Mülleimer zu benutzen.



Wie auch immer. Es machte unendlich Spaß in der Sonne zu liegen, dem, durch die vielen Bäume und Büsche gedämpfen, vibrierenden Stadtlärm zu lauschen und ab und zu einen kühlen Schluck Vanillemilchshake die Kehle runterrinnen zu lassen.
Ein paar Mal bin ich weggenickt; ich hab jedenfalls bemerkt, dass mein Mund offen stand. :D
  Wir saßen eine ganz schöne Weile dort. Die Sonne war von einem Fleck zum andern gewandert, immer wenn ich wieder aufwachte sah ich andere Gesichter um mich herum und irgendwann, als ich geräuschvoll und genüsslich den Milchschaum aus meinem neongrünen Plastikbecher schlürfte, entschieden wir, dass es nun an der Zeit war zu gehen.
Faul gähnend machten wir uns auf den Rückweg zum Auto.



Ich möchte auch demnächst wieder ein paar Shootings starten. (: Mit meinem kleinen Herbst/Winter Projekt hat es so semi gut geklappt. xD Meine Modelle hatten einfach keine Zeit und ich hatte keine Lust da lange hinterherzurennen. Aber ich habe schon einige Ideen für die wärmere Jahreszeit. ;)



Mein Magen verdaut sich gerade selbst...
Gleich geht's noch zum Zahnarzt - Kontrollbesuch - und dann heute Abend zum orientlalischen Tanzkurs. (:


Filmtipp: Ein Brief an Momo - ももへの手紙

Für alle, die ihn noch nicht kennen habe ich hier eine tolle Abendbeschäftigung. (:
Da mich die Ghibliwut gepackt hat habe ich es geschafft innerhalb einer Woche alle Ghiblifilme zu gucken. :D Bis auf zwei oder drei, die mich von der Beschreibung nicht interessierten.
Manche haben sich sofort zu meinen neuen Lieblingsfilmen hochgearbeitet, manche werde ich mir wohl kein zweites Mal anschauen. Darunter auch "Der Mohnblumenberg", unter dem ich mir etwas völlig anderes vorgestellt hatte, als eine Schnipselversion von Marmelade Boy... xD
In mein Herz geflutscht sind hingegen Ponyo <3, Stimme des Herzens, Arrietty und die Chroniken von Erdsee (dieser aber nur ganz knapp). Die hatte ich bis jetzt noch nicht gesehen. (: Kikis kleiner Lieferservice, Chihiros Reise ins Zauberland und das wandelnde Schloss waren vorher schon meine liebsten Ghibli Filme und haben Studio Ghibli zu meinem persönlichen Disney werden lassen, mit dem ich seit der neuen Animationstechnik einfach nichts mehr anfangen kann. Wasserköpfe. o_O

Wie dem auch sei - ich bin durch. Also habe ich mich auf die Suche nach anderen japanischen Animationsfilmen gemacht und bin auf "Ein Brief an Momo" gestoßen, den ich mir gestern Abend beim Zeichnen direkt angeschaut habe. (:

'Ein Brief an Momo' entstand 2011 in Japan und erschien 2014 in Deutschland, bei Universum Film GmbH. Regisseur ist Okiura Hiroyuki.

Die Beschreibung, die man im Web findet ist Folgende:


"Liebe Momo!" — das war alles, was in einem Brief geschrieben stand, den Momos verstorbener Vater hinterlassen hat. Momo und ihre Mutter sind gerade von der Großstadt Tokio aufs Land an der japanischen Seto-Inlandsee gezogen. Sie leben auf einer Insel, in einer wundersamen Stadt, die auf allen Seiten von idyllischen Häusern und Naturlandschaften umgeben ist. Aber auch als Momo ein neues Leben beginnt, fragt sie sich weiterhin, was ihr Vater in diesem Brief wirklich schreiben wollte. Eines Tages entdeckt sie auf dem Dachboden ein altes Buch, woraufhin sich allerlei seltsame Geschehnisse abspielen...

Ob die Übersetzung "liebe Momo" richtig ist habe ich mich den ganzen Film über gefragt. :D Aber was hätte man sonst sagen sollen... xD
Die Geschichte fängt schon traurig an: Die letzten Worte, die Momo zu ihrem Vater sagte waren "Ich hasse dich.", bevor er dann durch einen Arbeitsunfall starb und nicht mehr nach Hause zurück kam.
Man beginnt den Film also schon mit einem dicken Knoten im Hals, der durch das Erscheinen der drei Yokai ein wenig aufgelockert, am Ende aber nochmal fest zugezogen wird.

Es ist ein Misch aus Drama und Slapstick, der nur durch die drei Gestalten beigesteuert wird.
Bei all der Heulerei tut ein wenig Gelächter echt gut, was manches Mal jedoch auch die ernste Stimmung zerstört...
Ich hätte mir gewünscht, dass die Story noch ein wenig tiefer taucht. Es zieht sich zwar durch den Tod des Vaters ein roter Faden durch den Film, der aber auch nur auf der Oberfläche dümpelt; so kommt es mir jedenfalls vor.
Der Film dauert knapp 2 Stunden und am Ende hat man trotzdem irgendwie das Gefühl der Unbefriedigung, als hätte man die ganze Zeit auf den großen Paukenschlag gewartet, der aber einfach nicht kommen will. Die Geschichte wird sehr langsam, teilweise etwas zu zäh erzählt, besticht aber durch die flüssigen Animationen und schön gestalteten Landschaften.
Die deutschen Synchronstimmen, vor allem der drei Kobolde machen wirklich Spaß und ich hatte nichts daran auszusetzen. (:

Der Szenenwechsel geschicht manchmal recht schnell, wirkt aber dennoch nicht hektisch. Was ich im Kontrast dazu dann sehr schätze sind solche Szenen wie auf dem Bild, die einfach so lange stillstehen, bis die Person im Zentrum des Geschehens etwas Dummes sagt. :D
"Ich denke ... ich kann garnicht schreiben."
Das sind dann solche Momente, in denen eine Gruppe Schüler im Vordergrund stöhnend blitzartig umfallen und die Beine in die Luft strecken würde. :D Manchmal erwartet man auch einen beschämten Tropfen am Hinterkopf der Personen zu entdecken - aber nichts dergleichen passiert. Man denkt ihn sich aber trotzdem. ;D

Was ich allerdings schade fand war, dass den Figuren häufig die Plastizität fehlt! Trotz knallendem Sommer-Sonnenschein sind teils überhaupt keine oder nur sehr wenig Schatten zu sehen.


SPOILERINHALT

Die Entwicklung, die Momo durchmacht langweilt einen schon fast, da die Story doch das typische "Familienmitglied stirbt und die Angehörigen müssen damit klarkommen. Neues Zuhause. Kind des Hauses entflieht ihrem Kummer durch magische Wesen und am Ende wird alles gut."-Schema verfolgt. Die persönlichen Erfolge, die sie für ihr neues Leben erziehlt sind zu offensichtlich, wie zB. der Sprung ins Wasser von der Brücke, den sie am Ende doch noch schafft. Wie zu erwarten. xD Würde man darüber eine Analyse in der Schule schreiben müssen, würde man sicherlich über die Frage stolpern: Analysiere den Sprung von der Brücke. Was bedeutet das für Momos weiteres Leben?

Auch wer hofft, dass das Ganze in eine Art "Chihiros Reise ins Zauberland 2" ausartet, wird enttäuscht. Sehr schön finde ich aber, dass die japanische Mythologie angekratzt - aber leider auch nur angekratzt - wird. (: Die drei Yokai hätte man jedoch noch ein wenig weiterentwickeln und die Charaktere ausbauen können. So bleiben sie doch sehr oberflächlich und man weiß nicht, ob man sie nun mögen oder einfach nur nervig finden soll. :( Schade.


Was mich persönlich sehr gestört hat war das überdramatisierte Ende. Sicherlich sind es eine Mischung aus Mitgefühls- und Freuden-tränen, dass der tote Vater seiner Tochter zum Abschluss dann noch einen Brief aus dem Totenreich schickt, damit man sich nicht mit der Gewissheit, dass Momos letzte Worte an ihn schrecklich waren zurückgelassen fühlt, ist aber dann doch ein kleeeeeines bisschen zu übetrieben. xD Aber immerhin lässt es den Zuschauer den Film mit einem guten Gefühl im Magen abschließen, auch wenn es viel Wehmut zurücklässt. u__u

 SPOILERINHALT - ende :D

Alles in allem finde ich den Film schön. (: Wer schon mit der Erwartung an eine 2. Ghibli-Produktion da ran geht kann nur enttäuscht werden. Es kann eben nicht immer alles Ghibli sein. ;)
Ich habe auch gelesen, dass der Film eine schlechte Abkupferung von diversen Ghibli Klassikern sein soll, dem ich absolut nicht zustimmen kann! Die japanische Kultur besteht nunmal auch aus ihren Sagen und Mythen - die sind nicht erst seit dem Zauberland bekannt. Solch eine undurchdachte Aussage hat der Film absolut nicht verdient; bedient er auch das Familiendramenklischée mit magischer Note.


'Ein Brief an Momo' führt einem mit seiner Detailverliebtheit vor Augen, wie kostbar das Leben ist und wie wichtig es ist niemals aufzugeben.  Nicht zuletzt: Sich stets im Guten von Menschen zu verabschieden und nicht immer an sich selbst zu denken.

Wenn es an der Zeit ist, werde ich ihn wieder schauen. (:


Un-Sichtbar

Es war Sommer geworden und ich konnte endlich wieder im labbrigen Top zur Uni. Den grünen Fetzen hatte ich mir für ein paar Euro bei H&M gekauft. Irgendein Charakter aus irgendeiner Serie war dafür verantwortlich gewesen; ich lasse mich gerne von anderen beeindrucken und "inspirieren". Menschen, die so sind, wie ich gerne wäre - oder von denen ich gerne ein Stück abbekommen würde. Und wenn dann ein besonders lässiges Miststück gerade recht kommt, dann kaufe ich Klamotten, die so ähnlich aussehen wie ihre und fühle mich dann irgendwie ein bisschen cooler. Das ist irgendwie so eine Angewohnheit von mir. Die Lederjacke habe ich seit ich Supernatural schaue - weil Dean auch eine hat und ich mir darin so lässig vorkomme. Seit ich bemerkt habe, dass zwei meiner lieblings-Polizistinnen aus Krimi-Serien auch Lederjacken tragen, habe ich mir eine winzige Sammlung zugelegt. Zum totlachen, oder?
Ich weiß, dass sie nach Drehbüchern tanzen, aber für mich sind diese erfundenen Menschen irgendwie real und ziehen in meinem Kopf ein wie in ein gigantisches Hochhaus, vollgestopft mit Gestalten, die ich um irgendetwas beneide.

Stuff4U: The Naked Lace Company

Da es momentan mal wieder nix interessantes gibt, worüber man bloggen könnte (einen Post darüber, dass ich mir meine geliebten Haare abschneiden lies wollte ich jetzt nicht unbedingt verfassen XD hust), dachte ich mir, ich könnte mal wieder einen Stuff4U-Post zu verfassen!

Eigentlich hätte ich am Sonntag auch den ersten Bunte-Blogger-Post schreiben sollen, aber ich kam einfach noch nicht dazu. Darauf darf man sich dann diesen Sonntag freuen. (:


Ich hab mal wieder nen tollen Shop gefunden. (:

Vor einigen Posts habe ich mal nen Kommentar bekommen, wieso ich denn nen Shop vorstelle, wenn ich überhaupt nicht dort bestellt habe. Das wäre ja "unsinnig". Nun, erstens habe ich nicht so viel Kohle, dass ich zu jedem Post irgendwas bestellen könnte. xD Und zweitens ... mir doch egal. :D Je unsinniger desto besser!

Von daher: TADAA! :D The Naked Lace Company - Ein kleiner Onlineshop aus GB.
Der Shop ist nicht sonderlich riesig - damit meine ich, dass die Auswahl einen nicht aus den Socken haut. :D Aber was es dort gibt, wird der ein oder anderen sehr gut gefallen. :3

"Handmade Lolita Sock Toppers, Peter Pan Collars, Lace Chokers, Lolita Wrist Cuffs and Sailor Fuku Accessories - Seifuku 制服

The Sailor Fuku will shortly be moving into its own Etsy Shop, stay tuned!
"


Aaaaah! (: Ich liebe die Krägen und Schleifen. <33
Ich hab auch gesehen, dass man Custom-Bestellungen aufgeben kann. (:

Die Preise find ich vollkommen okay. Ein Kragen mit großer Frontschleife kostet 34.04€. Die Versandkosten variieren zwischen 4€ und 6€.

Bewertungstechnisch liegt der Shop vorne. (: 



Die Sachen sind handgemacht und als ich angefragt habe, ob ich die Fotos verwenden darf bekam ich außerordentlich zuvorkommende und freundliche Antwort. (:

Wenn ihr also auf der Suche nach einem schönen Sailor-Collar seid, dann schaut mal rein!


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